Einweihung der Berufsschule Wertheim

Am vergangenen Samstag wurde die umfassend sanierte Berufsschule in Wertheim feierlich eingeweiht. Zahlreiche Vertreter aus Politik, Verwaltung und Schule nahmen an der Veranstaltung teil, darunter Bundesministerin Nina Warken, Landrat Christoph Schauder, Taja Feest vom Regierungspräsidium Stuttgart sowie Vertreter des Finanz- und Bauamts.

Auch die Stellvertretende Schulleiterin Andrea Holtfrerich, die Studiendirektoren, zahlreiche Lehrkräfte und Schülervertreter begleiteten die Feierlichkeiten. Im Anschluss an den offiziellen Festakt bot eine Führung durch die neuen Räumlichkeiten spannende Einblicke in die modern ausgestatteten Werkstätten. Engagierte Lehrkräfte erläuterten den Gästen die vielfältigen Ausbildungsbereiche und vermittelten einen Eindruck von den technischen Anforderungen und den zukunftsorientierten Lernbedingungen.

Unser Architekturbüro wurde durch Geschäftsleiter Helge Bey und Celia Juárez, Mitarbeiter Marc Mehling und Birgit Kohlmann vertreten. In seiner Ansprache bedankte er sich bei allen beteiligten Ingenieurbüros, Fachplanern, ausführenden Unternehmen sowie dem Bauherrn für die vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit bei diesem anspruchsvollen Projekt.

Mit einem Investitionsvolumen von ca. 40 Mio. € zählt die Generalsanierung der Berufsschule zu den bedeutendsten Bauvorhaben unseres Büros. Nach dem zweijährigen Bauabschnitt 2 präsentiert sich die Schule heute als moderner Bildungsstandort, der optimale Voraussetzungen für eine zeitgemäße berufliche Ausbildung bietet. Wir freuen uns, einen wesentlichen Beitrag zur Zukunft der beruflichen Bildung in der Region geleistet zu haben.

Richtfest für den Neubau der Grundschule in Stadtlauringen

Im Rahmen des Richtfestes konnten wir zahlreiche Gäste auf der Baustelle begrüßen. Anwesend waren Bürgermeister Herr Schäd, Bauamtsleiter Herr Alber, Altbürgermeister Herr Heckenlauer, der aktueller 2. Bürgermeister sowie die 3. Bürgermeisterin, die Schulleiterin Frau Zeitz und die stellvertretende Schulleiterin Frau Rom-Neubert. Für unser Architekturbüro nahmen Geschäftsführer Helge Bey und Bauleiter Adnene El Ouaer an der Veranstaltung teil.

Die Planungen für den Schulneubau begannen bereits im Jahr 2020. Nachdem eine Sanierung des bestehenden Grundschulgebäudes aufgrund der baulichen Gegebenheiten und strukturellen Rahmenbedingungen nicht weiterverfolgt werden konnte, fiel die Entscheidung zugunsten eines Neubaus. Mit dem offiziellen Baubeginn im Juni 2025 wurde ein wichtiger Meilenstein erreicht. Die Bauarbeiten schreiten seitdem zügig und planmäßig voran.

Das neue Schulgebäude wird moderne und zukunftsorientierte Lern- und Aufenthaltsbereiche bieten. Im Obergeschoss entstehen acht Klassenräume. Ergänzt wird das Raumprogramm durch eine eigene Küche mit Speisesaal, Fachräume für Werken und Textiles Gestalten sowie speziell auf den Ganztagsbetrieb abgestimmte Bereiche.

Ein besonderer Schwerpunkt lag während der gesamten Planungsphase auf der engen Zusammenarbeit mit der Schule. Von Beginn an wurden die Schulleitung und das Lehrerkollegium aktiv in die Entwicklung des Raumkonzeptes eingebunden. Ihre Erfahrungen und Anregungen flossen sowohl in die Anordnung der einzelnen Funktionsbereiche als auch in die Auswahl der Ausstattung ein. Die Planung der Inneneinrichtung erfolgte dabei ganzheitlich durch unser Büro und wurde auf die pädagogischen Anforderungen der Schule abgestimmt.

Wir bedanken uns bei der Marktgemeinde Stadtlauringen für die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit. Gemeinsam schaffen wir einen modernen Bildungsstandort, der den Kindern künftig nicht nur optimale Lernbedingungen bietet, sondern auch ein Ort der Begegnung und des gemeinsamen Lebens sein wird.

Mainpost: Stadtlauringen: Rohbau fertig: Meilenstein beim Neubau der neuen Grundschule erreicht

Schulbau 2026: Trends, Innovationen und nachhaltige Architektur

Schulbaumesse 2026 in der Jahrhunderhalle in Frankfurt am Main

Eindrücke von der Schulbaumesse Frankfurt

Am 16. April 2026 besuchte unser Architekturbüro die Schulbaumesse in Frankfurt – eine der wichtigsten Plattformen für zukunftsorientierten Schulbau, Bildungsarchitektur und nachhaltige Gebäudeplanung. Unsere Geschäftsleitung, Helge Bey und Celia Juárez, sowie Projektleiter Jürgen Schrauth informierten sich vor Ort über aktuelle Entwicklungen, neue Materialien und innovative Raumkonzepte.

Unser jährlicher Messebesuch ist ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit: So stellen wir sicher, dass wir stets auf dem neuesten Stand im Bereich Schularchitektur, Bildungsbau und moderne Lernwelten bleiben.

Flexible Lernräume und neue pädagogische Konzepte

Ein klarer Trend zeigt sich in der zunehmenden Flexibilisierung von Lernumgebungen. Moderne Schulen setzen auf offene Raumstrukturen, multifunktionale Flächen und individuelle Lernzonen, die die persönliche Entwicklung von Schülerinnen und Schülern fördern. Diese Anforderungen übersetzen wir gezielt in nachhaltige architektonische Lösungen.

Praxisbeispiele und Nutzerperspektiven

Besonders wertvoll ist der Austausch über realisierte Projekte: Wie werden neue Schulkonzepte in der Praxis umgesetzt? Wie bewerten Schulleitungen, Lehrkräfte und Schüler die Räume? Diese Perspektiven fließen direkt in unsere Planungsprozesse ein und stärken unsere Kompetenz im nutzerorientierten Schulbau.

Flächenentwicklung und urbane Strategien

Auch die Frage nach zusätzlichem Raum für Bildung gewinnt weiter an Bedeutung. Städte wie Frankfurt setzen auf intelligente Lösungen – von der Sanierung und Erweiterung bestehender Schulen bis hin zur Umnutzung von Bestandsgebäuden. Diese Ansätze bieten wichtige Impulse für zukunftsfähige Bildungsinfrastruktur.

Außenräume, Nachhaltigkeit und Materialien

Ein besonderer Fokus lag auf der Gestaltung von Außenanlagen. Grünflächen, schattenspendende Bäume und hochwertige Aufenthaltsbereiche tragen maßgeblich zur Lebensqualität im Schulalltag bei. Gleichzeitig gewinnen nachhaltige Materialien, langlebige Fassadenlösungen und ökologische Bauweisen weiter an Bedeutung.

Auch im Innenbereich zeigen sich klare Trends: Robuste, flexible Materialien sowie innovative Möbelkonzepte unterstützen neue Unterrichtsformen und ermöglichen vielseitige Nutzungsszenarien.

Unser Fazit: Wissen, Inspiration und Innovation

Die Schulbaumesse liefert uns jedes Jahr wertvolle Impulse für unsere Projekte. Durch den direkten Austausch mit Experten, Herstellern und Entscheidern entwickeln wir unsere Kompetenz im Bereich Schulbau, Bildungsarchitektur und nachhaltige Planung kontinuierlich weiter.

Exkursion zur Grundschule Aschfeld mit der Gemeinde Mömbris

Exkursion zur Grundschule Aschfeld

Am 24.01. haben wir für die Marktgemeinde Mömbris eine spannende Exkursion zur Grundschule Aschfeld organisiert – einem von unserem Büro geplanten Lernhaus mit einem innovativen Ganztagskonzept und einer integrierten Mittagsbetreuung. Mit dabei waren Bürgermeister Wissel, der Bauausschuss, Herr Wissel vom Bauamt sowie das Büro XYZ mit Herrn Kurz von der TGA-Planung.

Die Marktgemeinde plant eine Erweiterung ihrer Grundschule, die zusätzlich neue Klassenräume, einen erweiterten Ganztagsbereich und eine Mensa umfassen wird. Ziel der Exkursion war es, der Gemeinde ein erfolgreich umgesetztes Beispiel zu präsentieren und dabei sowohl die pädagogischen als auch die konzeptionellen Ansätze zu erläutern. Neben den Raumkonzepten wurden auch die Materialität und Ausstattung der Schule ausführlich besprochen.

Neben dem modernen, gemeinsam mit der Schule entwickelten pädagogischen Konzept setzt das Gebäude (KFW 40 Gebäude) auch im Bereich Energieeffizienz neue Maßstäbe. So wird die Wärmeerzeugung ausschließlich mit Wärmepumpentechnologie realisiert, ergänzt durch ein Niedertemperatursystem. Ein durchdachtes Lüftungskonzept mit Einzellüftungsgeräten und einer Wärmerückgewinnung von über 85% sorgt für konstant frische Luft in den Klassenräumen. Während der Wintermonate verteilt eine innovative Heiz-Kühldecke behagliche Wärme, und im Sommer wird eine angenehme Kühlung gewährleistet.

Von der Flurschule zur Lernhausschule

Hollfeld Schulentwicklungstag

Führung durch die laufende Sanierung der Grundschule Hollfeld

Am Samstag, den 17.01., haben wir beim Schulentwicklungstag Oberfranken in Hollfeld einen spannenden Workshop mit dem Thema „Von der Flurschule zur Lernhausschule“ durchgeführt. Im Rahmen einer Führung durch Helge Bey konnten die Teilnehmenden einen exklusiven Einblick in die laufende Sanierung der Grundschule Hollfeld erhalten, die derzeit zu einer modernen Lernhausschule umgestaltet wird.

Gemeinsam mit den Grundschullehrern Herrm Taubmann und Frau Amschler wurde das Gebäude erkundet. Dabei wurden die architektonischen und pädagogischen Konzepte erläutert, die dem neuen Raumkonzept zugrunde liegen. Die Teilnehmenden erhielten nicht nur einen Überblick über die baulichen Veränderungen, sondern auch über die innovativen Ideen zur zukünftigen Nutzung der Lernhäuser.

Seit der Konzeptphase begleiten wir die Grundschule Hollfeld auf ihrem Weg, und es war spannend zu sehen, wie das Gebäude nach und nach zu einem modernen Raum für Lernen und Begegnung wird.

Unser Büro setzt mit dieser Sanierung ein weiteres Zeichen für zukunftsorientierte Schulräume.

Wir bedanken uns für die rege Teilnahme und das Interesse an unserem Beitrag zur Schulentwicklung!

Deutscher Schulpreis 2025

Grundschule Kirchenburg Aschfeld

Der Deutsche Schulpreis 2025 zeigt, wie sich Pädagogik und Architektur gegenseitig inspirieren können. Anhand der ausgezeichneten Grundschule in Berlin wird deutlich: Gute Schule entsteht, wenn Raumkonzepte und pädagogische Ideen von Anfang an gemeinsam gedacht werden.

Lernen braucht Raum – und Räume brauchen Pädagogik

Der Deutsche Schulpreis 2025 zeigt eindrucksvoll, wie sich gute Schule heute denken lässt. Die ZEIT berichtet ausführlich über das Konzept dieser Schule – und macht dabei deutlich, wie eng pädagogische Haltung, Architektur und Schulentwicklung miteinander verbunden sind.

Zu den ausgezeichneten Schulen gehört auch die Maria-Leo-Grundschule in Berlin-Pankow, die durch ein offenes Lernhaus-Konzept, multiprofessionelle Teams und eine außergewöhnlich ruhige, wertschätzende Lernatmosphäre überzeugt. Bemerkenswert ist, dass das pädagogische Team bei der Planung des Gebäudes kaum eingebunden war – und dennoch Wege gefunden hat, die Räume an die Bedürfnisse der Kinder anzupassen.

Diese Erfahrung bringt einen zentralen Punkt auf den Punkt:

Architektur allein macht keine gute Schule.
Aber ohne Architektur, die Pädagogik versteht, bleibt gute Schule Zufall.

Pädagogik und Architektur im Dialog

Als Architekturbüro mit Schwerpunkt Bildungsbau wissen wir aus Erfahrung:

Die besten Lernorte entstehen dann, wenn Pädagog:innen und Architekt:innen von Anfang an gemeinsam planen und denken.
Wenn pädagogische Konzepte, Raumnutzungen und Tagesabläufe zusammen entwickelt werden, können Gebäude entstehen, die Lernprozesse unterstützen, Flexibilität ermöglichen und Gemeinschaft fördern.

Moderne Schulen sind längst keine reinen Unterrichtsgebäude mehr.
Sie sind Lebensorte, die Sicherheit und Orientierung bieten, Neugier wecken und individuelle Entwicklung fördern sollen. Dafür braucht es Räume, die Wandel zulassen, Rückzug ermöglichen und gleichzeitig Begegnung schaffen.

Zukunftsfähige Bildung gestalten

Der Deutsche Schulpreis macht deutlich, was möglich ist, wenn pädagogische Vision, Führung und Gestaltung zusammenspielen.
Als Planende verstehen wir unsere Aufgabe darin, diesen Dialog zwischen Raum und Pädagogik aktiv zu gestalten – gemeinsam mit Schulleitungen, Lehrkräften, Trägern und Gemeinden.
Nur wenn Raum und Konzept sich gegenseitig inspirieren, entstehen Orte, an denen Kinder wirklich gerne lernen.

Spatenstich für den Neubau der Friedrich-Rückert-Grundschule in Stadtlauringen

Spatenstich für den Neubau der Friedrich-Rückert-Grundschule in Stadtlauringen

Am 13. August wurde mit einem symbolischen Spatenstich der Neubau der Friedrich-Rückert-Grundschule in Stadtlauringen offiziell eingeläutet. Unter den Gästen waren Bürgermeister Friedel Heckenlauer, Geschäftsleiter René Schäd, Bauamtsleiter Jonas Alber, die Schulleitung, Vertreter der Fachplanungsbüros sowie der Leiter der ausführenden Rohbaufirma. Für unser Architekturbüro nahm Projektleiter Jürgen Schrauth teil.

Die Bauarbeiten hatten bereits mit dem Abriss des alten Schulgebäudes begonnen, dessen Zustand eine Sanierung wirtschaftlich nicht mehr sinnvoll machte. Neben massiven Betonschäden führte auch der Einsatz schadstoffhaltiger Baumaterialien dazu, dass ein Neubau als nachhaltigste Lösung entschieden wurde. Mit dieser Weitsicht stellte die Gemeinde Stadtlauringen die Weichen für ein modernes Schulgebäude, das den kommenden Generationen über Jahrzehnte hinweg dienen wird.

Nach dem gewonnenen Wettbewerbsverfahren begleiten wir als Architekturbüro die Entstehung der neuen Schule. Geplant ist ein zweigeschossiger Neubau mit acht Klassenräumen, Fach- und Werkräumen, einer Küche mit Speisesaal sowie eigenen Bereichen für die Offene Ganztagsschule. Das großzügige Außengelände bietet neben einem Pausenhof auch Spielflächen und einen Ballspielbereich. Der Neubau soll ein Lernort, der Kindern Freude, Raum zur Entfaltung und moderne pädagogische Möglichkeiten bietet.

Wir freuen uns, den Start der Bauarbeiten gemeinsam mit der Gemeinde feiern zu dürfen und bedanken uns bei allen Projektbeteiligten für die bisher vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Erweiterung des Schulzentrums in Burgebrach

Erweiterung des Schulzentrum in Burgebrach

Ein Gebäude mit Wohlfühlcharakter

Artikel von: Elke Pieger, erscheinen in der Bayerischen Staatszeitung Nr. 30 vom Freitag, 25. Juli 2025

Mit der Erweiterung des Schulzentrums in Burgebrach startete die Marktgemeinde im Jahr 2021 ein zukunftsweisendes Projekt. Das Gesamtvolumen beträgt 22,5 Millionen Euro. In mehreren Bauabschnitten wurden Sanierungs- und Erweiterungsmaßnahmen größtenteils bereits erfolgreich abgeschlossen. Der anhaltende Zuwachs an Schülerinnen und Schülern – derzeit 276 Grundschüler und 303 Mittelschüler – sowie die hohe Nachfrage nach Ganztagsbetreuung machten diese Maßnahmen notwendig. Durch die Umstrukturierung der bestehenden Gebäude und den Neubau wird wieder eine zukunftsfähige Grundlage geschaffen, um den heutigen pädagogischen Anforderungen gerecht zu werden. Das alte Grundschulgebäude, das derzeit die Mittagsbetreuung beherbergt, soll künftig überwiegend für Büro- und Beratungszwecke genutzt werden. Momentan wird der Grundschulbereich saniert. Nach dem neuen Lernhauskonzept entsteht für jeweils drei Klassen eine gemeinsame Mitte – nutzbar als Team- oder Gruppenraum – für die Mittagsbetreuung.

In der bisherigenLehrküche, im Hauswirtschaftsraum sowie in einzelnen Bereichen des Mittelschulgebäudes werden weitereKlassenzimmer mit Betreuungsräumen eingerichtet. Zur Optimierung der Schulorganisation wird der vorhandene Verbindungsgang abgebrochen und durch einen neuen, barrierefreien Verbindungsgang im Erdgeschoss sowie im ersten Obergeschoss ersetzt. Die bisherige Mensa kam an ihre Kapazitätsgrenze und wurde in eine moderne Lehrküche umgebaut. Zur Erweiterung der Mittelschule mit Ganztagsbetreuungsräumen und neuen Verpflegungsangeboten wurde im Nordosten ein neues, dreigeschossiges Gebäude errichtet. Der Ganztagsbereich ist ein zentraler Lebensraum für die Kinder, denn der Aufenthalt in der Schule deckt einen großen Teil ihres Alltags ab. Das Gebäude schafft Raum für Bildung, Kreativität, Neugier, Begegnung und Gemeinschaft mit Wohlfühlcharakter. Im Erdgeschoss befindet ,sich eine modern ausgestattete Mensa mit 160 Plätzen, in der täglich über 300 Mittagessen zubereitet und für die Schüler sowie für die Kinder der Mittagsbetreuung im Mehrschichtbetrieb angeboten werden. Der Speiseraum kann bei größeren Veranstaltungen durch das Öffnen einer Trennwand mit dem angrenzenden Musikraum verbunden werden.

Bei schönem Wetter haben die Kinder die Möglichkeit, ihr Essen über einen direkten Zugang im Freien auf der Terrasse zu genießen. Das Schülercafé wird von den Schülerinnen und Schülern selbst bewirtschaftet. Hier werden neben Getränken auch kleine Snacks zubereitet. Der nördliche Bereich beherbergt im Erdgeschoss die Küche, Technikräume, Übungsräume sowie Sanitäranlagen. Über eine Aufzugsanlage sind die oberen Stockwerke barrierefrei zugänglich. Die beiden Obergeschosse sind nach einem Lernhauskonzept strukturiert.

Die Klassenzimmer, Gruppennebenräume und Inklusionsräume sind wie um einen Marktplatz angeordnet. Den Mittelpunkt jeder Etage bildet ein Lernzentrum – ein offener Raum mit gemütlichen Sitzecken, Nischenmöbeln und Sitzfenstern, ideal für individuelles Lernen, Projektarbeit und Gemeinschaft. Oberlichtfenster und Fensternischen bieten viel Tageslicht und eine helle Atmosphäre. Je nach Witterung sorgen Heiz- und Kühldeckenelemente für ein angenehmes Raumklima im Schulzentrum. Der Neubau knüpft an das bestehende Heizungskonzept der Sanierungsmaßnahme der Mittelschule aus dem Jahr 2007 an.

Die Farbgestaltung orientiert sich an den Buchen im Steigerwald: von Braun über Gelb und Orange bis Grün. Mensa und Musikraum sind mit Parkett ausgelegt. Holzelemente und dunkelrote Akzente ergänzen sich harmonisch. In den Klassenzimmern und Lernzentren sorgen Teppichböden für eine gute Akustik und wohnliche Atmosphäre. Über ein Hausschuhkonzept werden die Beläge nachhaltig geschont. Im 1. Obergeschoss sind die Türen und Regalelemente orangefarben gehalten, im 2. Obergeschoss in Gelb. Grüne Elemente ergänzen die Einrichtung. Auch der Sanitärbereichist mitdenSteigerwaldfarben abgesetzt.

Durch die Errichtung des Mensagebäudes musste auch der Freibereich um das Mittelschulgebäude neu geordnet werden. Das Gebäude erhielt im Norden einen „grünen Rücken“ mit schattenspendenden Bäumen. Im Osten wurde ein Atrium als ein grünes Klassenzimmer geschaffen. Zahlreiche Sport- und Spielgeräte bieten den Schülern einen körperlichen Ausgleich. Ein Rasenspielfeld sowie ein Spielplatz und nicht zuletzt eine sportliche Begegnungsstätte mit einemHartplatz ineinem Omnistadium stehen den Schülern zur Verfügung. Westlich des Mittelschulgebäudes wurden überdachte Fahrradstellplätze errichtet.

Machbarkeitsstudie zur Gewerbehalle in Partenstein – vielseitige Nutzung in Aussicht

Machbarkeitsstudie zur Gewerbehalle in Partenstein

Vergangene Woche präsentierten unsere Architekten Jürgen Schrauth und Celia Juárez die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie zur kürzlich von der Stadt Partenstein erworbenen Gewerbehalle. Rund 25 engagierte Vertreterinnen und Vertreter der örtlichen Vereine sowie Bürgermeister Stephan Amend nahmen an der Veranstaltung teil.

Ziel der Studie war es, die bauliche Substanz der Halle, geltende Vorschriften sowie das Potenzial für eine multifunktionale Nutzung zu bewerten. Die Stadt plant, die Halle künftig als Ergänzung zur bestehenden Grundschulsporthalle einzusetzen. Darüber hinaus soll sie Raum für verschiedenste Veranstaltungen bieten – von sportlichen Aktivitäten über Vereinsfeiern bis hin zu kulturellen und gesellschaftlichen Anlässen wie dem traditionellen Fasching.

Unsere Analyse zeigt: Die Halle ist in ihrer Größe und Beschaffenheit sehr gut für die angedachten Nutzungen geeignet. Besonders erfreulich war die aktive Beteiligung der Partensteiner Vereine, die in Workshops zahlreiche kreative und praxisnahe Ideen eingebracht haben.

Wir danken allen Teilnehmenden für den konstruktiven Austausch und gratulieren der Stadt Partenstein zu diesem wichtigen Schritt in Richtung eines lebendigen Gemeinschaftsortes!

Einweihung des neuen Feuerwehrgerätehauses Bischbrunn – Ein Projekt mit Herz und Verantwortung

Feuerwehrgerätehaus Bischbrunn

Am 4. Mai 2025 wurde in Bischbrunn das neue Feuerwehrgerätehaus feierlich eingeweiht – ein Meilenstein für die Gemeinde und ein Projekt, das wir als Architekturbüro Haase und Bey mit großem Engagement und Stolz begleiten durften.

Im Beisein zahlreicher Gäste aus Politik, Gesellschaft und Feuerwehrkreisen – darunter Bürgermeisterin Agnes Engelhardt, Landrätin Sabine Sitter, Landtagsabgeordneter Thorsten Schwab, Kommandant Matthias Schreck sowie der stellvertretende Kreisbrandrat Harald Merz – wurde das Gebäude seiner Bestimmung übergeben. Pfarrer Alexander Eckert übernahm die Segnung des neuen Hauses, musikalisch umrahmt von den Bischbrunner Musikanten.

Von unserem Büro waren unser Büropartner Helge Bey, die verantwortliche Projektleiterin Daniela Wetzel sowie Bauleiter Marc Mehling bei der Feier anwesend. Für uns war es ein besonderer Moment, dieses Projekt nach Jahren intensiver Planung und Bauzeit in die Hände der Feuerwehr übergeben zu dürfen.

Der erste Impuls für den Neubau entstand im April 2019, gefolgt vom ersten Bauantrag im September desselben Jahres. Im März 2021 – nach einer Umplanung zur Optimierung der Baukosten auf Wunsch des Landratsamtes – wurde der zweite Bauantrag eingereicht. Im August 2022 starteten schließlich die sichtbaren Baumaßnahmen. Auf das Richtfest im Juli 2023 folgten die Fertigstellung und der Bezug im Juli 2024.

Entstanden ist ein hochfunktionales Gebäude mit rund 588 m² Grundfläche, etwa 665 m² Geschossfläche und einem beeindruckenden Bruttorauminhalt von über 3.000 m³ – und das unter Einhaltung des gesetzten Kostenrahmens mit rund 2,3 Mio. € brutto. Der Freistaat Bayern unterstützte das Projekt mit einem Zuschuss von 115.500 €.

Das neue Feuerwehrhaus bietet Platz für drei Einsatzfahrzeuge, verfügt über Schulungsräume, ein Büro, einen Jugendraum sowie moderne Umkleiden. In konstruktiver Hinsicht wurde die Fahrzeughalle in Stahlbeton-Skelettbauweise, die Nebenräume in massiver Bauweise ausgeführt. Ökologisch setzt das Gebäude Maßstäbe: Eine Luft/Wasser-Wärmepumpe, eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sowie eine Photovoltaikanlage auf dem Hallendach sorgen für einen nachhaltigen und energieeffizienten Betrieb.

Besonders erwähnenswert ist auch die Lage des Neubaus: Errichtet auf den ehemaligen Außensportanlagen der Grundschule wurde bewusst bereits versiegelte Fläche genutzt – ein ökologisch verantwortungsvoller Beitrag im Sinne der Flächennutzung.

Unser besonderer Dank gilt der Freiwilligen Feuerwehr Bischbrunn, die mit enormem Einsatz und viel Eigenleistung maßgeblich zum Gelingen dieses Projekts beigetragen hat. Wir bedanken uns ebenso bei allen Projektbeteiligten für die stets konstruktive und partnerschaftliche Zusammenarbeit.

Wir wünschen der Feuerwehr Bischbrunn sichere Einsätze – und stets eine gesunde Heimkehr.

Zum Main-Post Artikel:
https://www.mainpost.de/main-spessart/marktheidenfeld/bischbrunn-bischbrunner-ffw-weiht-ihr-feuerwehrhaus-ein-108922845